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Evang.-Luth. Kirchgemeinde und Stiftskirche St. Peter und Paul zu Göda

Gemeinde

In der Gödaer Kirche treffen sich die evangelischen Christen aus insgesamt 40 Dörfern rund um den markanten Kirchturm zu den sonntäglichen Gottesdiensten, zu Gebets-, Gesprächs- und Bibelkreisen für Jung und Alt, zum Musizieren in den Chören und zu Vielem mehr.

Kirche Göda Bild 2


Kultur
Beliebt sind die Kirchenkonzerte bei Zuhörern aus der nahen und fernen Umgebung. Vielen Menschen von weit her fällt zum Ort Göda zuerst der in die Dunkelheit hinaus leuchtende Adventstern zwischen den Kirchtürmen ein, der die Weihnachtsbotschaft vom kommenden Chirstkind verkündet.

 

Deutsch-Sorbische Zweisprachigkeit
Von dem Ort Göda aus wurde die sorbische (wendische) Bevölkerung in den Dörfern der Oberlausitz mit dem christlichen Glauben vertraut gemacht. Noch bis in die 50er Jahre des 20. Jhd. waren in dieser Gegend die sorbisch sprechenden Menschen in der Überzahl. Erst durch die Auswirkungen der Umwälzung des Krieges 1939-1945 (Flüchtlinge aus dem Osten) hat sich die deutsche Sprache allgemein durchgesetzt. Die zwischenzeitlich in der Gemeinde fast ganz verdrängte sorbische Sprache wird aktuell wieder zu neuem Leben erweckt.


Modernes Inneres

Die Innenausstattung der Kirche verarbeitet mit dem Thema "Mission" die Geschichte auf moderne Art, z.B. mit einer Stele des zum Himmel fahrenden Christus, Apostelfiguren auf Holzpodesten, welche die Gemeinde zu Andachten in ihre Mitte einladen, der auf einer in das Gemeindeschiff hineinragenden Insel stehende Pfingst-Altar in Form eines antiken Tempels oder die Orgel in Form eines Schiffes.

 

Kirche Göda Bild 3

Kirche Göda Bild 4

 

Geschichte
Wenn auch ihre Gestalt sich vielfach veränderte, so blieb sie doch auf ihrem ursprünglichen Platz, auf den sie Bischof Benno im Jahre 1076 gestellt hat. In genanntem Jahr wurde mit dem ersten steinernen Kirchenbau begonnen. Dieser trug bereits die Namen der beiden Apostel Petrus und Paulus.

 

Von 1505 bis 1517 entstand eine neue Hallenkirche im gotischen Stil.

 

Eine gründliche Erneuerung der Kirche wurde 1702 bis 1714 vorgenommen. Dabei gewann die Inneneinrichtung barocken Charakter. 1892 erhielt der Bau seine heutige äußere Gestalt. Es entstand die weithin sichtbare neugotische Erscheinungsform der doppeltürmigen Gödaer Kirche.

Göda - Blick auf Kirche

 

Beim Umbau zwischen 1964 und 1981 gestaltete der Dresdner Bildhauer  Friedrich Press eine modere Innenausstattung (Altar und Apostel) einschließlich einer neuen Eule-Orgel.

 

1999 konnten die Arbeiten zur Sanierung des Kirchendaches abgeschlossen werden. Im Jahr 2001 wurden Uhrwerk und Drei-Glocken-Geläut generalüberholt und 2009 die Fassade renoviert.

 

Einladung

 

Sind sie neugierig geworden? Sie sind herzlich eingeladen, wir freuen uns auf Sie!

 

Auf www.kirche-goeda.de finden Sie weitere Informationen und unsere Termine.


Ihr Pfarrer Christoph Rummel
im Namen aller Gemeindeglieder

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