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Wolf und Nutztiere - NABU startete Projekt für Kleinsttierhalter

 

Im September 2026 startete der NABU Landesverband Sachsen ein neues, vom Sächsischen 

Staatsministerium für Umwelt und Landwirtschaft gefördertes und bis Februar 2028 

angelegtes Projekt zur nachhaltigen Verbesserung des Herdenschutzes im Freistaat Sachsen. 

Trotz bestehender staatlicher Beratungs- und Förderangebote werden jährlich mehrere 

hundert Nutztiere - vor allem Schafe und Ziegen - gerissen, wobei Auswertungen der 

Rissstatistiken zeigen, dass in rund der Hälfte der Fälle der gesetzlich vorgegebene 

Mindest-schutz nicht eingehalten wurde. Dies betrifft insbesondere Kleinst- und 

Hobbytierhalter, die über klassische Nutztierhalterverbände schwer erreichbar sind. 

Ziel des Vorhabens ist es daher, den Herdenschutz durch zielgruppenspezifische Information, 

Vernetzung und Beratung nachhaltig zu verbessern und die Quote des Mindestschutzes zu erhöhen. 

Dadurch sollen Übergriffe von Wölfen verringert sowie Sachkenntnis und Akzeptanz gefördert werden, 

um der gesellschaftlichen Polarisierung beim Thema Wolf entgegenzuwirken. 

Bestandteile des Projektes sind u.a.: 

- Praxisorientierte Zaunbauseminare 

- Präventive Beratung 

- Hilfe nach Schadensereignissen 

- Praktische Unterstützung bei akuten Problemen zwischen Wolf und Weidetier 

- Hilfe bei der Antragstellung zur Förderung des Herdenschutzes 

In enger Zusammenarbeit mit dem Sächsischen Schaf- und Ziegenzuchtverband sowie der 

Fachstelle Wolf erfolgt zudem eine Beratung in ausgewiesenen Hotspotregionen vor Ort. 

Zur effektiven Schadensprävention soll Fachwissen aus der Praxis gebündelt und ein 

Helfernetzwerk aus geschulten Kräften für Notfälle etabliert werden. 

 

Sollten sie als Kleinsttierhalter Fragen oder Probleme zwischen Wolf und ihren Tieren haben, so melden sie sich gern bei uns. 

Kontakt können sie per E-Mail unter oder für West-, Mittel- und Nordsachsen unter 0176-42824281 sowie im Raum Dresden, Osterzgebirge und Ostsachsen unter 0157-86864531 aufnehmen.


Wir helfen ihnen auch direkt an ihrem Weidestandort.

Weitere Informationen

Veröffentlichung

Göda
Mo, 19. Oktober 2026

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