Medieninformation zum Zensus 2011
Zensus 2011 geht auf die Zielgerade
In den vergangenen Monaten haben rund 770 000 Gebäudeeigentümer, rund170 000 Haushalte sowie 63 000 Bewohner von Gemeinschafts-einrichtungen und Wohnheimen Auskünfte für den Zensus 2011 erteilt. Damit sind mehr als 96 Prozent ihrer gesetzlichen Auskunftspflicht nachgekommen.
Um nun auch noch die letzten ausstehenden Fragebogen zu erhalten, wurden bislang an ca. 30 000 Eigentümer und an 1 700 Haushalte Heranziehungsbescheide versendet. Sollten diese den ausgefüllten Fragebogen nicht an das Statistische Landesamt zurücksenden, wird ab Ende Januar ein förmliches Verwaltungsverfahren mit Zwangsgeld-festsetzung von 300 € eingeleitet.
Um die ersten Zensusergebnisse im November diesen Jahres allen Nutzern bereitstellen zu können, prüft das Statistische Landesamt die Qualität aller eingegangenen Daten. Die dabei erkannten Fehler oder Unklarheiten können zum Teil nur in unmittelbarer Zusammenarbeit mit dem Bürger geklärt werden.
So haben in der ersten Januarwoche rund 12 000 Bürger in Gemeinden mit weniger als 10 000 Einwohnern einen Fragebogen zur Klärung des Wohnsitzes erhalten. Ab Ende Januar werden Erhebungsbeauftragte der örtlichen Erhebungsstellen Haushalte aufsuchen, bei denen möglicherweise fehlerhafte Melderegisterangaben vorliegen. Diese Befragungen sind für die exakte Ermittlung der amtlichen Einwohnerzahl der Gemeinden von sehr großer Bedeutung. Und schließlich kann der Eine oder Andere auch einen Anruf vom Statistischen Landesamt in Sachen Zensus 2011 erhalten: Sollten in einem ausgefüllten Fragebogen Angaben fehlen oder widersprüchlich sein, wird dies möglichst einfach durch eine telefonische Rückfrage geklärt. In manchen Fällen kann die Rückfrage auch schriftlich erfolgen.
Auskunft erteilt: Lydia Rauscher, Tel.: 03578 - 33 2301